Paprika

Der Paprika-Markt

Der Paprika-Markt

Der Paprika ist ein aus Mittel- und Südamerika stammendes Gemüse, das bereits in präkolumbianischer Zeit angebaut und im 15. Jahrhundert in Europa eingeführt wurde. Sein Anbau erfordert warme Bedingungen, weshalb er lange Zeit vor allem im Mittelmeerraum produziert wurde. Heute ist Paprika aus der europäischen Sommerküche nicht mehr wegzudenken. Sein Erfolg beruht unter anderem auf seinen ernährungsphysiologischen Vorteilen: geringer Natriumgehalt, reich an Ballaststoffen, Mineralstoffen und Vitamin C. Als nicht scharfe Form der Chili bringt Paprika zudem eine große Vielfalt an Farben und Aromen in die Ernährung. Dementsprechend gewinnt er europaweit an Anbaufläche.

Die Paprikaproduktion in Deutschland

Dank günstiger klimatischer Bedingungen ist Spanien mit 1.506.000 Tonnen der größte europäische Produzent und steht für rund die Hälfte der europäischen Gesamtproduktion. Deutschland erzeugt etwa 16.160 Tonnen und liegt damit deutlich hinter Spanien sowie hinter weiteren Produzenten wie den Niederlanden, Italien, Griechenland, Rumänien und Frankreich.

Deutschland bleibt ein bedeutender Importeur und vereint 30,9 % der gesamten EU-Importe auf sich. Frankreich folgt als zweitgrößter Importeur mit 12,7 %.

Die Paprikaproduktion konzentriert sich weiterhin auf die Monate Mai bis November. In Deutschland war in den letzten fünf Jahren ein Produktionsanstieg von 15,8 % zu verzeichnen.

Bunte Sorten, vielfältige Formen

Sowohl auf dem Feld als auch auf den Marktständen überzeugen Paprika durch ihre große Farb- und Formenvielfalt. Blockpaprika sind dabei nach wie vor am weitesten verbreitet.

 

Eine Farbe, ein Reifestadium

Die Farbe von Paprika variiert je nach Reifegrad. Grün gilt er als unreif, ist jedoch durchaus verzehrfähig und etwas bitterer im Geschmack als bei voller Reife. Sobald diese erreicht ist, zeigt er – je nach Sorte – eine gelbe, orangefarbene oder rote Färbung. Mit zunehmender Reife steigt der Vitamingehalt deutlich an und der Geschmack wird süßer und milder.

Paprika in Bestform!

Lang, halblang, ¾ oder blockförmig?

Neben der Farbvielfalt zeigt Paprika eine große Bandbreite an Formen. Der Blockpaprika ist am weitesten verbreitet und wird am häufigsten konsumiert. Er ist leicht zu vermarkten und vielseitig in der Küche einsetzbar.


<span>PATRIZIO F1</span>
Bald verfügbar !

Chili-paprika

PATRIZIO F1

Quadratische Paprika PATRIZIO F1: groß, sehr widerstandsfähig und produktiv
PATRIZIO F1 ist eine große quadratische Paprikasorte, rot mit dickem Fruchtfleisch. Die unreifen Früchte sind grün und werden bei Reife rot. Sie wird im roten Stadium geerntet und ist im Durchschnitt 11 cm lang und 9 cm breit. Die Pflanze ist wüchsig und hat ein hohes Ertragspotenzial. Dieses Potenzial wird durch ein sehr gutes Gesundheitsprofil bewahrt: PATRIZIO F1 weist eine hohe Resistenz gegen Tabak- und Tomatenmosaikviren sowie gegen das leichte Paprikafleckenvirus auf.

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<span>DELUX F1</span>
Bald verfügbar !

Chili-paprika

DELUX F1

DELUX F1: Die einzige gelbe Paprika, die gegen die bronzene Tomatenkrankheit resistentist
DELUX F1 ist eine quadratische Paprikasorte, die sich ideal für den kurzen Vertriebsweg eignet. Sie eignet sich für Spezialisten und für den Anbau in kalten Tunneln. Die Pflanze ist kräftig und hat einen offenen Wuchs, wodurch sie gute Erträge liefert. Die Frucht ist zunächst grün und färbt sich bei der Reife schnell und gleichmäßig zitronengelb. Sie wird im zitronengelben Stadium geerntet und ist 8 bis 10 cm lang und 6 bis 8 cm breit. In Bezug auf die Gesundheit weist DELUX F1 eine hohe Resistenz gegen das Tabakmosaikvirus (0-2) auf. Sowie eine mittlere Resistenz gegen das Virus der Bronzekrankheit der Tomate.

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Halblange und ¾ lange Paprika

Diese sind halblange und ¾ lange Paprika-Typen mit einer eher länglichen Form.


<span>RACKHAM F1</span>
Bald verfügbar !
Neuheit

Chili-paprika

RACKHAM F1

Für lange Kulturen geeignete Sorte mit kurzen Internodien und regelmäßigem Fruchtansatz. Frucht färbt sich schnell und gleichmäßig. Große Fruchtfleischdicke, die ihr ein hohes Ertragspotenzial verleiht. Sorte ist resistent gegen TSWV.

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Der Paprikaverbrauch in Deutschland

Paprika

In Deutschland gilt Paprika als gesundes, einfach zuzubereitendes und preislich attraktives Gemüse. Dies dürfte einer der Gründe sein, weshalb der Verbrauch kontinuierlich steigt. 2022 wurden pro Kopf 4,2 Kilogramm Gemüsepaprika verbraucht (Quelle: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung). 

Die heimische Produktion bleibt im europäischen Vergleich relativ gering und deckt nur einen kleinen Teil des Bedarfs. Rund 4 % der in Deutschland konsumierten Paprika stammen aus heimischer Erzeugung. Dennoch zeigt sich eine positive Entwicklung: Laut FAO stieg die deutsche Erzeugung von Frischpaprika von 13.960 Tonnen im Jahr 2019 auf etwa 16.160 Tonnen im Jahr 2023 – ein Zuwachs von rund 15 % innerhalb von fünf Jahren.

Mit stetig steigender Nachfrage und einer positiven Verbrauchsentwicklung bietet Paprika trotz der bislang begrenzten Inlandsproduktion weiterhin ein hohes Entwicklungspotenzial. In einem stark importabhängigen Markt kann der Paprikaanbau bei technisch sauberer Umsetzung und gezielter Marktplanung eine wirtschaftlich attraktive Kultur darstellen.

 

Weitere Informationen und Praxistipps finden Sie in unserem ausführlichen Fachartikel.

 

Februar 2026

Quellen: Fresh Plaza / CTIFL 

 

Paprika

Paprika-Anbau in Deutschland erfolgreich meistern

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